Wer AfD wählt, gefährdet Arbeitsplätze IG Metall ruft zur Wahl auf!

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23. Mai 2024 23. Mai 2024


Am 26. Mai Kommunalwahlen in Thüringen. Am 9. Juni Wahlen zum Europaparlament. Am 1. September Landtagswahlen in Thüringen. Wahlrecht nutzen und wählen gehen! Demokratische Parteien und Kandidatinnen und Kandidaten wählen.

Eine gerade in Thüringen von einem Faschisten angeführte AfD, die sich national isolieren möchte, den Euro abschaffen möchte und nicht hier Geborene verteufelt, verschreckt in einer global funktionierenden Wirtschaft internationale Investoren und Unternehmen. Das ist lebens- und wirtschaftsfeindlich zugleich. Dass dann Eigentümer von Betrieben aus aller Welt ihr Engagement und ihre Investitionen lieber in andere Regionen des Planeten lenken, wo Weltoffenheit und Demokratie selbstverständlich sind, kann ich gut nachvollziehen. Und wer am Wahltag die AfD wählt, muss wissen, dass das keine Alternative für Deutschland, sondern eine Gefahr für Deutschland darstellt.

Solidarität? Tarifbindung? Arbeitszeit? Kündigungsschutz? Mitbestimmung? Im Grundsatzprogramm der AfD alles nicht enthalten. Keinerlei Aussage. Zentrale Themen und Erwartungen der IG Metall und ihrer zahlreichen Mitglieder werden nicht behandelt und spielen für die AfD keinerlei Rolle.

Ein Blick in das Grundsatzprogramm der AfD lässt schnell erkennen, dass diese Partei überhaupt kein Angebot für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer hat. Weder Tarife, noch Mitbestimmung oder Arbeitnehmerrechte werden auch nur erwähnt. Geschweige denn ein inhaltliches Angebot. Wer als Beschäftigter die AfD wählt, erinnert an ein Schaf, welches einen Wolf als Hüter der Herde auswählt. Das kann ja nur schief gehen. Und auch für angehende und heutige Rentner und Rentnerinnen ist die AfD gefährlich. Kein Wort von flexiblen Übergangsmodellen. Kein Wort von wohlstandssicherndem Rentenniveau.

Daher mein Aufruf: Lasst uns alle zu den Wahlen gehen und unser Wahlrecht nutzen. Und lasst uns demokratische Parteien und Personen wählen. Und demokratisch meint mehr, als bloß zur Wahl nicht verboten zu sein. Demokratisch meint ein humanistisches, solidarisches und tolerantes Verständnis für alle Menschen, unabhängig von beispielsweise Geschlecht, Herkunft, Alter oder Religion.